Tough Hunter 2019

14.12.18

Auch 2019 wollen wir an dem ein oder anderen Läufchen teilnehmen und auch wenn im Agility Winterpause ist, gilt das nicht für unsere regelmäßigen Joggingausflüge. Einstein hat ja auf joggen so gar keine Lust mehr ... geradeaus laufen ohne stehen bleiben zu können und ausgiebig zu schüffeln? Nein, danke!

Also darf er Zuhause bleiben und Uno hat Qualitytime bei unseren Winterrunden und hält sich so mit relativ wenig Belastung fit. Obwohl immer alle über die dunkle und kalte Jahreszeit schimpfen, sind wir eigentlich gerne in der Kälte unterwegs und laufen am wunderschönen Rhein entlang und genießen die Lichter der Stadt oder freuen uns über knackige Temperaturen, wenn wir in Wald und Feld unterwegs sind.

Ab Januar steigen wir wieder ins leichte Geräte- und Sprungtraining ein, um uns auf die Agilitysaison 2019 vorzubereiten. :-)

Weihnachtswanderung

02.12.18

Wie es sich für eine Allwetter-Tough-Hunter-Gruppe gehört, haben wir unsere Weihnachtsfeier nicht im Warmen abgehalten, sondern sind zu einer zünftigen Wanderung mit Outdoor-Picknick aufgebrochen. Der schlechten Wettervorhersage zum Trotz ging es leider nicht ganz vollständig auf den Baumgeisterrundweg im Binger Wald. 14 Kilometer teilweise steil bergauf und wieder bergab in herrlicher Landschaft und mit ganz vielen Leckereien im Gepäck. Eini durfte mit und meisterte die lange Strecke ohne Ermüdungserscheinung. Ich bin soooo froh, dass er topfit ist im Moment und dadurch alle Aktivitäten begleiten darf.

Uno war erschreckend brav und so eine Wanderung mit steilem Gelände ganz nach seinem Geschmack. An den Steilhängen habe ich den Suizidterrier zwar lieber angeleint, sicher ist sicher, aber ansonsten durfte er flitzen, flitzen und flitzen und war die Ausgeglichenheit in Terriergestalt.

Wir ließen uns die mitgebrachten Leckereien und ein leckeres Weinchen gut schmecken und sind mit bestem Wanderwetter belohnt worden. Die Hunde waren herrlich harmonisch miteinander und dank der schlechten Vorhersage sind wir ganz einsam durch die Wälder gestreift. Herrlich! Und eine Wiederholung ist bereits in Planung ... auch ohne Weihnachtsabschluss! 

Weihnachtsshooting 2018

01.12.18

Die weltbeste Claudi hat wieder zum liebgewonnen Weihnachtsshooting geladen und wir sind nur all zu gerne gekommen. Dieses Jahr ganz unter dem Motto "White Christmas" wollten wir unaufgeregte und klare, puristische Fotos schaffen und ich finde, das ist ganz vortrefflich gelungen.

Wenn die Jungs gerade mal nicht in der Retriever-Höhle auf ihren Einsatz warteten, zeigten sich mittlerweile beide Terrier als absolute Vollprofis vor der Kamera. Die beiden arbeiten toll mit und führen wirklich jedes Kommando zuverlässig und mit viel Spaß aus. Sogar Uno ist mittlerweile schön über Distanz zu dirigieren und unser Lieblingstrick "Kopf ablegen" (der dringend demnächst in unserer Trickschule ergänzt wird ...) erweist sich wieder einmal als Garantie für den perfekten Shot.

Tausend Dank an die liebe Claudi, die ihr Wohnzimmer ein ganzes Wochenende lang in ein Studio verwandelt und fotografiert und bearbeitet was das Zeug hält.

Die Ergebnisse findet ihr in unserer Galerie.

Eini in the Box

24.11.18

Lange hat es gedauert, aber jetzt ist der Winter endlich da.

Ehrlich gesagt freue ich mich jetzt so richtig auf die Vorweihnachtszeit, die für uns mit deutlich weniger Terminen einhergeht. Im Verein haben wir jetzt zwei Monate Winterpause und nutzen die trockenen kalten Tage für ein eigenes exklusives Terrier-Training. Im Sommer kommen die beiden oft viel zu kurz an den Geräten und da nutze ich den Winter tatsächlich gerne, um kurz und knackig ganz alleine und ohne Zeitdruck (ah, die nächste Gruppe kommt gleich ...) ein paar Basics und Kleinigkeiten nachzuarbeiten. Da Eini nach wie vor Sprungtraining zur Gymnastizierung macht und noch richtig viel Spaß am Arbeiten hat, darf er natürlich beim Training nicht fehlen. Allerdings ist er in seinen Pausen deutlich schneller am Frieren, sodass wir in diesem Winter die Wartebox eingeführt haben. Dick eingepackt im Wintermantel wartet der jeweilige Terrier mehr oder weniger geduldig in der Styroporbox. Und während Uno das einfach nur nervig findet und nicht so wirklich friert, scheint Eini das sehr zu schätzen und hüpft freudig hinein, wenn Uno an der Reihe ist.

Traumwetter ausnutzen - Männerfreundschaften knüpfen

18.11.18

Eiskalt und sonnig - bestes Winterwetter.

Das mussten wir ausnutzen und sind mit Prisca und Stehohr-Tier Eddy nach Rheinböllen in den Hochwildschutzpark gefahren. Ein Tierpark, den man mit Hund absolut empfehlen kann, da man auf breit angelegten Wegen viel Platz hat und sogar bei den freilaufenden Rehen die Hunde dabei haben darf.

Die Terrier kennen den Park in und auswendig, schließlich sind wir häufig mit unseren Hundegruppen hier zu Gast, um ein bisschen zu trainieren. Für Eddy war aber alles ganz neu und aufregend und so sind wir erst mal ein kurzes Stück im angrenzenden Wald spazieren gegangen. Uno noch mit Maulkorb gesichert, irgendwie ist ihm dieses Stehohren-Bulldogen-Terrier-Wesen nicht ganz geheuer. Aber im Gegensatz zu unseren ersten Spaziergängen meisterte Uno seine Sache ziemlich gut und ging Eddy einfach aus dem Weg. Der macht es ihm auch leicht und hat direkt verstanden, dass man den roten Autisten besser nicht beachtet. Nicht dass da am Ende noch eine echte Männerfreundschaft draus entsteht ... Einstein hat das komische Tier direkt in sein Herz geschlossen, Eddy ist für einen Junghund aber auch erfreulich unaufdringlich und zurückhaltend und somit ganz nach Einsteins Geschmack. Und das obwohl Eddy seine Bulldoggenverwandschaft nicht verleugnen kann ... ;-)

Welttag des Hundes

11.10.18

Ja, auch wir haben den Welttag des Hundes und das perfekte Wetter genutzt, um mal etwas besonders Schönes für die Jungs zu machen. So ging es in die alte Heimat nach Auringen und zu einer extra langen Fahrradtour im Eini-Wohlfühl-Tempo. Das bedeutet ganz viel Zeit zum Schnüffeln und Pipi machen und an den Bergen darf der Rentner in seinen Anhänger und wird hoch kutschiert. Auf den weichen Waldwegen trabt er dann wieder frisch und munter nebenher und trainiert fleißig, damit Herz und Muskeln weiterhin so fit bleiben. Uno hingegen darf die ganze Zeit rennen, rennen und rennen und zwischendurch an der Springervorrichtung sauberen Trab laufen. Die Jungs hatten hoffentlich ihren Spaß und waren sehr brav unterwegs.

Deutscher Mannschaftsmeister 2018

08.10.18

Ja ... wie konnte das nur passieren?

Da fährt man ohne Erwartungen zu den Deutschen Agility-Meisterschaften und fährt mit Mannschaftstitel nach Hause ... Unfassbar.

Uno war aber auch einfach nur phänomenal. Der ganze Trubel auf diesem Riesenevent hat ihn zwar nicht völlig kalt gelassen, aber wie ich es von ihm kenne, ist er beim Betreten des Parcoures vollkommen auf den Sport konzentriert. Da sind ihm die vielen Zuschauer mit Hunden und die laute Musik einfach nur egal. Zwischen den Läufen muss er allerdings ins Zelt in die Box oder auch mal ins Auto, damit er ein wenig runter kommt. Das fällt ihm noch sehr schwer.

Im A-Lauf wurde an einer Tunnelverleitung kräftig ausgesiebt und es hagelte Disqualifikationen ohne Ende. Doch Uno meisterte sein "Hand-Kommando" an dieser Stelle so souverän, als hätte er nie etwas anderes gemacht und beachtete das laut rufende Tunnelloch nicht eine Millisekunde lang. Leider kam mein Wippenkommando viel zu spät, sodass wir eine Flugwippe kassierten und kurz vor Schluss verbaselte ich noch einen Wechsel und verpasste das korrekte Stellen, sodass noch eine Stange fiel. Aber ansonsten war dieser Lauf perfekt, schnell und an allen anderen 18 komplizierten Stellen exakt auf den Punkt. Ich bin so stolz auf Uno mit tollen Steg- und Wand-Zonen und einer Konzentration, die ich so wirklich nicht erwartet hätte.

Im Jumping ging es genauso konzentriert weiter und wir hatten gleich mehrere "alles oder nichts"-Stellen im Parcours, an denen es keine Sicherheitsvariante gab und wir uns auf das verlassen mussten, was wir im Training schon 1000 Mal geübt hatten. Außen auf Distanz ohne meine Hilfe (ich musste nämlich schon weiterrennen wie der Teufel), ein sehr schweres verdecktes Tunnelloch und lange Geraden mit ordentlich Tempo ... Und das klappte alles ganz vorzüglich! Leider hatten wir einen kleinen "Ich-bell-dich-lieber-an-Dreher" vor einem leichten geraden Tunneleingang, der mit Recht als Verweigerung gewertet wurde und dann fiel auch noch die letzte Stange, weil der Ausgang sehr nah war und ich Tempo rausnehmen musste. Aber das alles war mir völlig wurscht. Uno war zu 100 Prozent da, wir zeigten hervorragendes Agility und hatten einfach ein bisschen Pech. Alles lief nach Plan und endete ganz Vivian-untypisch völlig ohne Chaos!

Trotz Dreher am Tunnel lief Uno absolute Bestzeit und war von allen startenden Hunden der schnellste Hund Deutschlands! Und ehrlich gesagt fühlt sich das auch ein bisschen wie ein Sieg an, denn so schnell UND konzentriert ohne DIS ins Ziel ist schon eine geile Leistung für uns!

Jahaaaaa und mit einem für uns fantastischen Einzelergebnis freuten wir uns auf die Mannschaftswertung. Stefan & Shira und Volker & Dean bildeten mit uns das Team "Tussi & Terrier" und meisterten ihre Läufe ebenfalls souverän und ohne eine einzige Disqualifikation. Und weil das an diesem Tag und mit diesen sehr knackigen Läufen nur einem einzigen Team von 43 Mannschaften gelang, durften wir ganz nach oben auf das Siegerpodest und sind nun ein Jahr lang die Deutschen Mannschaftsmeister. Ein krönender Abschluss für eine geniale Saison mit einem Terrier-Männchen, der in seinem Wahnsinn und all dem Chaos immer öfter zeigen kann, wie viel Genie doch in ihm drin steckt. 

Und wenn ich schon stolz auf den Zwergenmann bin, dann ist das noch gar nichts im Gegensatz zu den weltbesten Terrier-Turnier-Trotteln, die immer die Daumen drücken, das Auto vorheizen, Fotos machen, anfeuern, Essen besorgen, Trinken besorgen, Fanartikel dabei haben, Altmeister Einstein betütteln und die tollsten Glücksbringer-Geschenke machen, die man sich nur vorstellen kann!

Ich drück euch mal virtuell ganz doll und hab euch sehr lieb!

Trainingslager in Buxtehude

01.10.18

Damit sich die weite Anreise zur den Deutschen Agilitymeisterschaften nach Stade bei Hamburg auch lohnt, sind Hinz und Hundz mit den weltbesten Terrier-Turnier-Trotteln Reinhard und Carola bereits eine Woche früher in den schönen Norden gereist, um sich zu akklimatisieren.

Wir sind Rad gefahren und gejoggt (das freute besonders die Terrier), haben uns Stade, Buxtehude und Büsum angeschaut und gut gegessen (das freute besonders die Zweibeiner), haben uns einen Tierpark mit freilaufenden Hängebauchschweinen angeschaut (die Terrier waren hin- und hergerissen) und haben einen perfekten Sonnentag am Meer genossen (das freute die komplette Hinz und Hundz-Gesellschaft). Man kann ja über die Hinzschen Terrier sagen was man will und dass Uno mit seinem Autismus und Inselbegabungen etwas "Besonderers" ist, aber hier muss ich mal eine Lanze für die beiden brechen, die wirklich vorbildliche Urlaubsterrier sind und lange Stadtgänge und Restaurantbesuche ebenso unauffällig meistern, wie actiongeladene Ausflüge an den Strand. Im Hotel sind sie absolut ruhig und unauffällig und wer es nicht besser weiß, würde sagen, dass die beiden brave und wohlerzogene Hündchen sind ... :-P

Tough Hunter - Die Vierte

24.09.18

An diesem Wochenende ging es schon zu unserem mittlerweile vierten Tough Hunter. Hier in Warmensteinach nahm damals unter Elaines Leitung das Schicksal seinen Lauf und wir sind der Sucht verfallen. Umso schöner, dass wir wieder herkommen durften, um uns erneut in den Schlamm zu stürzen.

Leider haben wir das einzige Wochenende in diesem Jahrhundertsommer erwischt, das im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist. Mit dem Regen sanken auch die Temperaturen und so ging es bei eisigen 9 Grad mit dem besten Team der Welt an den Start. Leider mussten wir auf Doris verzichten, durften uns aber über Matthias freuen, der mit Leihterrier Litschi das Terrier-Team verstärkte. So ging es zu fünft an den Start mit "Allein unter Terriern" rund um unseren Rudelführer mit Quotenwindhund Maggie. Schon der Vorbereitungsspaziergang am Tag davor versprach aufgedrehte Terrier und Einstein durfte in der Vorbereitung noch das Team verstärken, wartete am Wettkampftag dann aber doch lieber im warmen Auto ...

Zugegeben, die Kälte setzte uns und den Terriern schon etwas zu, sodass wir unnötige Stops auf unserer 12 km langen Strecken vermieden und in persönlicher Bestzeit das Down Under durchschwammen, Berge erkletterten, Dummies suchten, Fährten erschnüffelten, Terrier trugen, Baumstämme übersprangen und den Teamsprint meisterten. Uno versuchte mich zwar hinterhältig zu Fall zu bringen im Teamsprint, aber seine phänomenale Leistung in der Freisuche machten das alles wieder wett. Hoch motiviert wusste er sofort, was zu tun war und holte ruckzuck drei der fünf erforderlichen Dummies aus dem Unterholz. So blieb den "Nicht-Apportierern" in unserem Team einiges erspart und wir konnten zügig weiter. Das freut mich am meisten. Uno hatte bei unserem ersten Start ja noch kleine Probleme, auf der Laufstrecke konzentriert zu arbeiten. Dieses Mal war das schon überhaupt kein Problem mehr!

 

Es hat wieder genial viel Spaß gemacht, auch wenn wir froh waren, als wir endlich im warmen Hotelzimmer unter der Dusche standen!

Der Schreihhals fährt nach Stade ...

15.09.18

Nach einer konsequent guten Agility-Saison qualifiziert sich Uno relativ souverän mit einem 6. Platz für die Deutschen Agilitymeisterschaften in Stade bei Hamburg. Ich bin sehr zufrieden in dieser Saison mit dem schreienden Vagabond, der zur Zeit wie auf Schienen läuft. Leider hat er mich als Störfaktor dabei und so reicht es nicht immer zu guten Tagesergebnissen, da ich doch häufig Fehler und Verweigerungen produziere. Aber wir haben kaum Disqualifikationen eingefahren und dadurch jede Menge Quali-Punkte gesammelt. Ich bin sehr stolz auf uns und freue mich auf die DM, bei der wir wahrscheinlich vor allem Erfahrung sammeln werden. Nach viel Verletzungspech in den letzten beiden Agilityjahren ist das Unos erstes großes Turnier. Ich bin gespannt, was der Terrier dazu sagt. :)

Tough Hunter 2018 - Allein unter Terriern!

28.05.18

Endlich durften wir mal wieder am Tough Hunter starten. Mit einem spitzen Team ging es bei bestem Wetter bereits zum dritten "Lauf unseres Lebens". Heinfried & Maggie waren "Allein unter Terriern" und führten unser Team um Lena & Missy, Laura & Pixel, Doris & Campari und Uno und mich an.

Bereits unsere Vorbereitung machten so viel Spaß, da konnte dieser Lauf einfach nur perfekt werden. Und genauso war es!

Die Organisatoren haben perfekt auf die hohen Temperaturen reagiert und Wasserhindernis an Wasserhindernis gereiht. Und was soll ich sagen? Mein mutigster Chaosterrier der Welt ist über sich hinaus gewachsen. Er hat mir blind vertraut (oder ist er einfach manchmal etwas lebensmüde...?) und sich mit mir ohne nachzudenken in die Fluten geschmisssen. Wir mussten klettern, balancieren, apportieren, kriechen, springen, schnüffeln, ins Wasser springen und schwimmen, schwimmen, schwimmen. Bei den Temperaturen ein Segen, aber eben nicht für jeden Hund selbstverständlich. Uno bleibt absolut unerschrocken und macht einfach nur Spaß!

Außerdem meistert er "seine" Aufgabe beim Lauf und findet für uns drei von fünf Dummies bei der Verlorenensuche. So konnten wir die weniger apportierfreudigen Hunde in unserem Team entlasten. Ich bin sehr stolz, dass er es mittlerweile schafft, sich auf den Punkt zu konzentrieren und da ist, wenn ich ihn in die Arbeit schicke.

Nur das Warten zwischen den Stationen und am Start müssen wir dringend noch etwas "entschleunigen". Wenn der Vagabonds-Motor einmal an ist, ist es doch sehr schwer, diesen kurz im Leerlauf zu halten. Was im Agility mittlerweile wirklich gut funktioniert, war beim Lauf absolut nicht abrufbar und Uno in den zum Glück nur wenigen Leerlaufzeiten kaum zu beruhigen. Aber da erarbeiten wir uns für den nächsten Lauf in Warmensteinach im September auch noch eine Lösung!

Dann wagen wir uns nämlich an die M-Distanz und meistern 12 Kilometer. Mit dem besten Team der Welt kein Problem!

Geburtstags-Eini

08.05.18

Uiuiui... Heute wird der Altmeister schon 13 Jahre alt und trotz Krebs-OP vor einem Jahr erfreut er sich bester Gesundheit.

Ein paar Altersmacken gestehen wir ihm zu und regen uns über seine selektive Taubheit oder sein hysterisches "Ich-will-aber-nicht-alleine-bleiben"-Ritual beim Weggehen nicht mehr auf...

Diese Saison gibt es ein paar Cup-Turniere mit Oldie-Klasse in denen Eini starten darf und glaubt es oder glaubt es nicht - Einstein ist und bleibt eine Rampensau und hat soooo viel Spaß auf diesen einfachen Oldie-Parcouren. Einfach, weil Leute am Rand stehen und ihm Zusehen. Im Training ist er nicht halb so aufgedreht...Bleib noch lange so fit, damit du das noch eine Weile genießen kannst!

Neue Herausforderungen

01.04.18

Einstein ist ja schon immer ein Allrounder gewesen und eigentlich für alles zu begeistern. Ich möchte aber, dass er immer noch vor neue, angemessene Herausforderungen gestellt wird, um mental fit zu bleiben. Leider fällt es mir immer wieder auf, wie schnell ältere Hunde vergreisen, wenn man sie nicht mehr körperlich und geistig fördert. Einstein geht ja zusätzlich zu unseren ganz normalen ausgedehnten Spaziergängen noch hin und wieder unsere kurzen Joggingstrecken mit und darf nach wie vor ein paar Rentnereinheiten im Agility mittrainieren. Damit auch die Psyche fit bleibt, haben wir uns an etwas Neues gewagt und uns ein bisschen mit dem "Anzeigen" beschäftigt. Das haben wir wirklich noch nie gemacht und ich bin gespannt, wie weit wir kommen.

Mein Ziel ist es, dass Einstein einen Stoff (in unserem Fall Holz) zuverlässig sucht und findet und diesen dann durch Ablegen anzeigt. Dazu habe ich in kleinen Schritten aufgebaut, dass Einstein unsere Trainingsholzkugeln mit der Nase anstubst, später mit der Nase daran "kleben" bleibt und sich dann irgendwann auch noch ablegt. Damit das alles automatisch an der Holzkugel klappt, habe ich komplett ohne Hilfestellungen und Kommandos gearbeiten und alles in kleinen Schritten geshaped. Erst als sich Einstein zuverlässig an jeder Kugel abgelegt hat und diese mit der Nase berührt hat, habe ich das Signal "Kugel" eingeführt. Das bedeutet für ihn, finde unsere Holzkugeln und zeige sie an.

Mit dem ersten Frühlingswetter haben wir diesen Schritt nun endlich einmal draußen gefestigt. Einstein sieht jedes Mal, wo ich die Kugeln "verstecke" und soll mir nur das zuverlässige Anzeigen zeigen. Und zwar auf mich zu, von mir weg, an einem Gegenstand und und und. Ich bin sehr stolz auf ihn und habe wirklich das Gefühl, dass er die Aufgabe schon gut verstanden hat. Das festigen wir noch etwas weiter und dann fange ich an, die Kugeln leicht zu verstecken, sodass er sie nicht mehr berühren kann, um sie anzuzeigen und sich press davor legen muss. Ich bin gespannt und Einstein muss seine grauen Zellen ordentlich anstrengen!

https://www.youtube.com/watch?v=QGg3_siyeu4

Bip Bip Burra!

04.03.18

Bengel, Beelzebub, Bautist, Bhaosterrier, Bektiker, Binselbegabter... Der wohl beste Vagabonds-Jahrgang wird 6!

Kleiner Blinky Bill, kleiner Unobuno - die Hoffnung auf's Erwachsen-Werden habe ich aufgegeben. Versuche bitte im 6. Jahr des Teufels, dich nirgendswo herunter zu stürzen, dich nicht zu ertränken und keine magenwandzerfressenden Gegenstände zu verschlucken. Ansonsten darfst du nämlich gerne so bleiben, wie du bist! Wir verdienen uns gegenseitig und das ist auch gut so!

Work & Fun

01.03.18

In unserem Work & Fun Kurs beim IRJGV Wiesbaden gibt es für die Teilnehmer immer kleine Hausaufgaben, die sie die Woche über bis zur nächsten Stunde wiederholen können. Oft braucht man eine kleine Anregung um "am Ball zu bleiben". Im Moment befinden wir uns im "Trick-Block" und da durfte sich Uno ebenfalls mal an der Hausaufgabe "Rückwärts gehen" probieren. Da die Anfänge und das Hinterpfotentarget bei den Terrier-Jungs natürlich schon super funktionieren, hat Uno die nächst schwierigere Aufgabe gestellt bekommen: Gerades Rückwärtsgehen über eine längere Strecke. Den Doppelclick am Ende für die beste Gerade musste er sich hart verdienen!

https://www.youtube.com/watch?v=9-rFXEWgTzk

 

Das Rückwärtsgehen ist ein oft unterschätzter Trick. Gerade für den Agility-Hund ist das Rückwärtsgehen eine absolut notwendige Übung, die in der Physiotherapie eingesetzt werden kann. Rücken, Hinterhand und Koordination werden gestärkt und da sollte das Rückwärtsgehen unbedingt ins Trick-Repertoire mit aufgenommen werden. Hier erklären wir die Anfänge.

Slalomeingänge

30.01.18

Heute durften wir für Tanja in Lauras Trainingsgruppe bei Sandra einspringen und knifflige Slalomeingänge standen auf dem Programm. Wie für uns gemacht, habe ich hier noch diverse Defizite. Leider hat sich nämlich im folgenden Training herausgestellt, dass Uno alle Eingänge mega arbeitet, wenn ich korrekt führe. Allerdings kriege ich das eher selten hin und schon gar nicht, wenn ich alle Trainingssequenzen zusammen setzen soll, wie man im Video sieht... :-P Aber das tolle ist, wir haben wieder eine schöne Hausaufgabe mitbekommen, die mit wenig "Bauaufwand" nachzuarbeiten ist.

Und das "Hand" Kommando sitzt jetzt tatsächlich sehr sicher, seit dem Robin-Seminar im letzten Jahr! Nicht ein einziges Mal ist Uno über die Verleitung gesprungen und nach dem letzten Slalom brav an der Hand ins schwierige Außen gegangen. Das hat mich soooo gefreut!

https://www.youtube.com/watch?v=inb0PqzNy7k

Oh du schönes Hemsbach...

15.12.17

Wir erfreuen uns sehr an der schicken neuen Trainingshalle in Hemsbach, die gar nicht soooo weit weg ist und nun schon diverse Male für ein kleines Spezialtraining mit Gleichgesinnten genutzt wurde...

Uno und ich sind immer mehr Team und allmählich laufe ich nicht mehr hinterher, sondern habe tatsächlich meistens die Kontrolle... Der rote Teufel macht einfach nur Spaß!

https://www.youtube.com/watch?v=t3sTonAmaCU

Tough Hunter im Training

26.11.17

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf und da wir nun bereits den zweiten Tough Hunter erfolgreich absolviert haben, haben wir Lust auf mehr bekommen und wollen auch 2018 den ein oder anderen Geländelauf mitnehmen.

Dafür heißt es auch im Winter: Fit bleiben und Kondition trainieren. Während Uno im Zuggeschirr ordentlich arbeiten muss, darf Einstein einfach so nebenher flitzen und ist mit seinen 12 Jahren noch mit viel Spaß dabei. Je nach Lust und Motivation laufen wir zwischen fünf und acht Kilometer pro Training und tasten uns ganz langsam an die magische Zehn heran, die wir unbedingt irgendwann locker runter laufen wollen.

https://www.youtube.com/watch?v=lxgQUlsfOkI

Es wächst zusammen, was zusammen gehört...

20.11.17

Die Terrier-WG hat Zuwachs bekommen. Mexx, der ganze Stolz meiner Mitbewohnerin, ist eingezogen und hat ein kleines bisschen Unordnung ins WG-Rudel gebracht.

Aber mittlerweile haben sich alle zusammengerauft, die neuen Regeln stehen fest und werden die meiste Zeit auch eingehalten und die Hinzschen Terrier ließen sich bereits zu 50 % erweichen. Einstein von Anfang an ganz der Souverän, hat die Veränderung im WG-Haushalt mit stoischer Gelassenheit über sich ergehen lassen. Hauptsache auf seinem heiligen Eckplatz kommt es zu keinen Störungen der täglichen Schläfchen und schon ist das "Mexxelmännchen" akzeptiert. In der Wohnung gibt es außer einer flüchtigen Begrüßung keine Interaktion, dafür wird draußen umso mehr gespielt. Wer hätte das gedacht, aber Eini blüht so richtig auf und spielt mittlerweile wirklich gerne mit dem kleinen Jungspund.

Uno war natürlich erstmal überfordert. Veränderungen und soziale Interaktion fallen dem kleinen Autisten schon im normalen Alltag schwer, da war so ein neues Hundewesen in den eigenen vier Wänden eine mittelschwere Katastrophe. Aber ich war gut vorbereitet, Uno an einen Maulkorb gewöhnt und Mexx wirklich vorbildlich sozialisiert. Schon das kleinste bisschen "steif machen" reicht aus und Mexx trollt sich. Für Uno ein Segen, will er doch eigentlich nur seine Ruhe. Und das klappt mittlerweile sehr gut. Auf den Spaziergängen ignoriert Uno weiterhin einfach alles und jeden, was nach wie vor nicht ideal ist, aber vorerst zu keinerlei Spannungen führt. Dafür kann er sich mittlerweile in der Wohnung auch dann entspannen, wenn nicht alle fünfe auf ihre Plätze verteilt sind. Der Maulkorb bleibt zwar noch drauf, aber Uno macht seine Sachen viel besser, als wir es ihm zugetraut hätten und vielleicht schnuppert er ja bald mal an dem neuen Mitbewohner...