Tough Hunter 2018 - Allein unter Terriern!

28.05.18

Endlich durften wir mal wieder am Tough Hunter starten. Mit einem spitzen Team ging es bei bestem Wetter bereits zum dritten "Lauf unseres Lebens". Heinfried & Maggie waren "Allein unter Terriern" und führten unser Team um Lena & Missy, Laura & Pixel, Doris & Campari und Uno und mich an.

Bereits unsere Vorbereitung machten so viel Spaß, da konnte dieser Lauf einfach nur perfekt werden. Und genauso war es!

Die Organisatoren haben perfekt auf die hohen Temperaturen reagiert und Wasserhindernis an Wasserhindernis gereiht. Und was soll ich sagen? Mein mutigster Chaosterrier der Welt ist über sich hinaus gewachsen. Er hat mir blind vertraut (oder ist er einfach manchmal etwas lebensmüde...?) und sich mit mir ohne nachzudenken in die Fluten geschmisssen. Wir mussten klettern, balancieren, apportieren, kriechen, springen, schnüffeln, ins Wasser springen und schwimmen, schwimmen, schwimmen. Bei den Temperaturen ein Segen, aber eben nicht für jeden Hund selbstverständlich. Uno bleibt absolut unerschrocken und macht einfach nur Spaß!

Außerdem meistert er "seine" Aufgabe beim Lauf und findet für uns drei von fünf Dummies bei der Verlorenensuche. So konnten wir die weniger apportierfreudigen Hunde in unserem Team entlasten. Ich bin sehr stolz, dass er es mittlerweile schafft, sich auf den Punkt zu konzentrieren und da ist, wenn ich ihn in die Arbeit schicke.

Nur das Warten zwischen den Stationen und am Start müssen wir dringend noch etwas "entschleunigen". Wenn der Vagabonds-Motor einmal an ist, ist es doch sehr schwer, diesen kurz im Leerlauf zu halten. Was im Agility mittlerweile wirklich gut funktioniert, war beim Lauf absolut nicht abrufbar und Uno in den zum Glück nur wenigen Leerlaufzeiten kaum zu beruhigen. Aber da erarbeiten wir uns für den nächsten Lauf in Warmensteinach im September auch noch eine Lösung!

Dann wagen wir uns nämlich an die M-Distanz und meistern 12 Kilometer. Mit dem besten Team der Welt kein Problem!

Geburtstags-Eini

08.05.18

Uiuiui... Heute wird der Altmeister schon 13 Jahre alt und trotz Krebs-OP vor einem Jahr erfreut er sich bester Gesundheit.

Ein paar Altersmacken gestehen wir ihm zu und regen uns über seine selektive Taubheit oder sein hysterisches "Ich-will-aber-nicht-alleine-bleiben"-Ritual beim Weggehen nicht mehr auf...

Diese Saison gibt es ein paar Cup-Turniere mit Oldie-Klasse in denen Eini starten darf und glaubt es oder glaubt es nicht - Einstein ist und bleibt eine Rampensau und hat soooo viel Spaß auf diesen einfachen Oldie-Parcouren. Einfach, weil Leute am Rand stehen und ihm Zusehen. Im Training ist er nicht halb so aufgedreht...Bleib noch lange so fit, damit du das noch eine Weile genießen kannst!

Neue Herausforderungen

01.04.18

Einstein ist ja schon immer ein Allrounder gewesen und eigentlich für alles zu begeistern. Ich möchte aber, dass er immer noch vor neue, angemessene Herausforderungen gestellt wird, um mental fit zu begleiten. Leider fällt es mir immer wieder auf, wie schnell ältere Hunde vergreisen, wenn man sie nicht mehr körperlich und geistig fördert. Einstein geht ja zusätzlich zu unseren ganz normalen ausgedehnten Spaziergängen noch hin und wieder unsere kurzen Joggingstrecken mit und darf nach wie vor ein paar Rentnereinheiten im Agility mittrainieren. Damit auch die Psyche fit bleibt, haben wir uns an etwas Neues gewagt und uns ein bisschen mit dem "Anzeigen" beschäftigt. Das haben wir wirklich noch nie gemacht und ich bin gespannt, wie weit wir kommen.

Mein Ziel ist es, dass Einstein einen Stoff (in unserem Fall Holz) zuverlässig sucht und findet und diesen dann durch Ablegen anzeigt. Dazu habe ich in kleinen Schritten aufgebaut, dass Einstein unsere Trainingsholzkugeln mit der Nase anstubst, später mit der Nase daran "kleben" bleibt und sich dann irgendwann auch noch ablegt. Damit das alles automatisch an der Holzkugel klappt, habe ich komplett ohne Hilfestellungen und Kommandos gearbeiten und alles in kleinen Schritten geshaped. Erst als sich Einstein zuverlässig an jeder Kugel abgelegt hat und diese mit der Nase berührt hat, habe ich das Signal "Kugel" eingeführt. Das bedeutet für ihn, finde unsere Holzkugeln und zeige sie an.

Mit dem ersten Frühlingswetter haben wir diesen Schritt nun endlich einmal draußen gefestigt. Einstein sieht jedes Mal, wo ich die Kugeln "verstecke" und soll mir nur das zuverlässige Anzeigen zeigen. Und zwar auf mich zu, von mir weg, an einem Gegenstand und und und. Ich bin sehr stolz auf ihn und habe wirklich das Gefühl, dass er die Aufgabe schon gut verstanden hat. Das festigen wir noch etwas weiter und dann fange ich an, die Kugeln leicht zu verstecken, sodass er sie nicht mehr berühren kann, um sie anzuzeigen und sich press davor legen muss. Ich bin gespannt und Einstein muss seine grauen Zellen ordentlich anstrengen!

https://www.youtube.com/watch?v=QGg3_siyeu4

Bip Bip Burra!

04.03.18

Bengel, Beelzebub, Bautist, Bhaosterrier, Bektiker, Binselbegabter... Der wohl beste Vagabonds-Jahrgang wird 6!

Kleiner Blinky Bill, kleiner Unobuno - die Hoffnung auf's Erwachsen-Werden habe ich aufgegeben. Versuche bitte im 6. Jahr des Teufels, dich nirgendswo herunter zu stürzen, dich nicht zu ertränken und keine magenwandzerfressenden Gegenstände zu verschlucken. Ansonsten darfst du nämlich gerne so bleiben, wie du bist! Wir verdienen uns gegenseitig und das ist auch gut so!

Work & Fun

01.03.18

In unserem Work & Fun Kurs beim IRJGV Wiesbaden gibt es für die Teilnehmer immer kleine Hausaufgaben, die sie die Woche über bis zur nächsten Stunde wiederholen können. Oft braucht man eine kleine Anregung um "am Ball zu bleiben". Im Moment befinden wir uns im "Trick-Block" und da durfte sich Uno ebenfalls mal an der Hausaufgabe "Rückwärts gehen" probieren. Da die Anfänge und das Hinterpfotentarget bei den Terrier-Jungs natürlich schon super funktionieren, hat Uno die nächst schwierigere Aufgabe gestellt bekommen: Gerades Rückwärtsgehen über eine längere Strecke. Den Doppelclick am Ende für die beste Gerade musste er sich hart verdienen!

https://www.youtube.com/watch?v=9-rFXEWgTzk

 

Das Rückwärtsgehen ist ein oft unterschätzter Trick. Gerade für den Agility-Hund ist das Rückwärtsgehen eine absolut notwendige Übung, die in der Physiotherapie eingesetzt werden kann. Rücken, Hinterhand und Koordination werden gestärkt und da sollte das Rückwärtsgehen unbedingt ins Trick-Repertoire mit aufgenommen werden. Hier erklären wir die Anfänge.

Slalomeingänge

30.01.18

Heute durften wir für Tanja in Lauras Trainingsgruppe bei Sandra einspringen und knifflige Slalomeingänge standen auf dem Programm. Wie für uns gemacht, habe ich hier noch diverse Defizite. Leider hat sich nämlich im folgenden Training herausgestellt, dass Uno alle Eingänge mega arbeitet, wenn ich korrekt führe. Allerdings kriege ich das eher selten hin und schon gar nicht, wenn ich alle Trainingssequenzen zusammen setzen soll, wie man im Video sieht... :-P Aber das tolle ist, wir haben wieder eine schöne Hausaufgabe mitbekommen, die mit wenig "Bauaufwand" nachzuarbeiten ist.

Und das "Hand" Kommando sitzt jetzt tatsächlich sehr sicher, seit dem Robin-Seminar im letzten Jahr! Nicht ein einziges Mal ist Uno über die Verleitung gesprungen und nach dem letzten Slalom brav an der Hand ins schwierige Außen gegangen. Das hat mich soooo gefreut!

https://www.youtube.com/watch?v=inb0PqzNy7k

Oh du schönes Hemsbach...

15.12.17

Wir erfreuen uns sehr an der schicken neuen Trainingshalle in Hemsbach, die gar nicht soooo weit weg ist und nun schon diverse Male für ein kleines Spezialtraining mit Gleichgesinnten genutzt wurde...

Uno und ich sind immer mehr Team und allmählich laufe ich nicht mehr hinterher, sondern habe tatsächlich meistens die Kontrolle... Der rote Teufel macht einfach nur Spaß!

https://www.youtube.com/watch?v=t3sTonAmaCU

Tough Hunter im Training

26.11.17

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf und da wir nun bereits den zweiten Tough Hunter erfolgreich absolviert haben, haben wir Lust auf mehr bekommen und wollen auch 2018 den ein oder anderen Geländelauf mitnehmen.

Dafür heißt es auch im Winter: Fit bleiben und Kondition trainieren. Während Uno im Zuggeschirr ordentlich arbeiten muss, darf Einstein einfach so nebenher flitzen und ist mit seinen 12 Jahren noch mit viel Spaß dabei. Je nach Lust und Motivation laufen wir zwischen fünf und acht Kilometer pro Training und tasten uns ganz langsam an die magische Zehn heran, die wir unbedingt irgendwann locker runter laufen wollen.

https://www.youtube.com/watch?v=lxgQUlsfOkI

Es wächst zusammen, was zusammen gehört...

20.11.17

Die Terrier-WG hat Zuwachs bekommen. Mexx, der ganze Stolz meiner Mitbewohnerin, ist eingezogen und hat ein kleines bisschen Unordnung ins WG-Rudel gebracht.

Aber mittlerweile haben sich alle zusammengerauft, die neuen Regeln stehen fest und werden die meiste Zeit auch eingehalten und die Hinzschen Terrier ließen sich bereits zu 50 % erweichen. Einstein von Anfang an ganz der Souverän, hat die Veränderung im WG-Haushalt mit stoischer Gelassenheit über sich ergehen lassen. Hauptsache auf seinem heiligen Eckplatz kommt es zu keinen Störungen der täglichen Schläfchen und schon ist das "Mexxelmännchen" akzeptiert. In der Wohnung gibt es außer einer flüchtigen Begrüßung keine Interaktion, dafür wird draußen umso mehr gespielt. Wer hätte das gedacht, aber Eini blüht so richtig auf und spielt mittlerweile wirklich gerne mit dem kleinen Jungspund.

Uno war natürlich erstmal überfordert. Veränderungen und soziale Interaktion fallen dem kleinen Autisten schon im normalen Alltag schwer, da war so ein neues Hundewesen in den eigenen vier Wänden eine mittelschwere Katastrophe. Aber ich war gut vorbereitet, Uno an einen Maulkorb gewöhnt und Mexx wirklich vorbildlich sozialisiert. Schon das kleinste bisschen "steif machen" reicht aus und Mexx trollt sich. Für Uno ein Segen, will er doch eigentlich nur seine Ruhe. Und das klappt mittlerweile sehr gut. Auf den Spaziergängen ignoriert Uno weiterhin einfach alles und jeden, was nach wie vor nicht ideal ist, aber vorerst zu keinerlei Spannungen führt. Dafür kann er sich mittlerweile in der Wohnung auch dann entspannen, wenn nicht alle fünfe auf ihre Plätze verteilt sind. Der Maulkorb bleibt zwar noch drauf, aber Uno macht seine Sachen viel besser, als wir es ihm zugetraut hätten und vielleicht schnuppert er ja bald mal an dem neuen Mitbewohner...