Rückwärtsrichten

Geduld, Geduld, Geduld...

Beim Aufbau zum Rückwärtsrichten steht der Hund frontal vor uns und wird zunächst einfach dafür belohnt, dass er uns anguckt. Dann legen wir ein Leckerlie direkt vor den Hund zwischen unsere Beine. Er darf es sich holen und soll uns danach wieder anschauen, was erneut belohnt wird. Nun legen wir ein weiteres Leckerlie ein kleines Stückchen weiter unter uns, sodass der Hund einen Schritt machen muss, um das Leckerlie zu fressen. Damit er uns nun wieder anschauen kann, muss er den einen Schritt rückwärts gehen.

Und so arbeiten wir uns Stück für Stück vor, bis der Hund mal eine ganze Hundelänge unter uns nach dem Futter sucht und im Anschluss auch eine ganze Hundelänge rückwärts geht, um uns wieder anzugucken. Nun wird aber nicht mehr das Angucken belohnt, sondern der Moment, in dem sich der Hund in der Rückwärtsbewegung befindet. Klappt bereits eine ganze Hundelänge, kann auch schon ein Wortkommando eingeführt werden.

Und nun gilt es, diesen Aufbau mit Wortkommando so oft wie möglich zu wiederholen, damit der Hund das Wort mit der Rückwärtsbewegung verknüpft. Ziel soll es nämlich sein, dass der Hund frontal vor uns steht und nur auf das Wortkommando hin rückwärts geht, ohne zwischen den Beinen zu fressen.Während dem Aufbau kann dies immer mal wieder ausprobiert werden, bis der Hund verstanden hat und auf das Wortkommando rückwärts geht: Jackpot!!!

Durch variable Belohnung kann man nun immer mehr Rückwärtsschritte aus dem Hund herauskitzeln, da der Hund lernt, so lange rückwärts zu gehen, bis die Belohnung folgt.

Und weil ein Video mehr sagt als tausend Worte, zeigt Einstein nochmal, wie es gemeint ist: